Ordnungsamt
Böllerschießen

Böller im Sinne des Beschussgesetzes sind Geräte, die ausschließlich zur Erzeugung eines Schussknalls bestimmt sind und die keine Feuerwaffen oder Geräte zm Abschießen von Munition sind. Es wird kein Geschoss durch einen Lauf getrieben. Böller müssen mit einem amtlichen Beschusszeichen versehen sein und vor Ablauf von jeweils fünf Jahren einer Wiederholungsprüfung unterzogen werden. Böllern mit einer Schusswaffe (Vorderlader) ist somit keine waffenrechtlich relevante Handlung.

Alle teilnehmenden Schützen müssen im Besitz einer gültigen Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz sein.

Die zuständige Ortspolizeibehörde hat gemäß des Sächsischen Polizeigesetzes über die Erteilung von sicherheitstechnischen und allgemeinen Auflagen zum Böllerschießen zu entscheiden.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizulegen:

  • Kopie des Sprengstofferlaubnisscheines für jeden beteiligten Schützen
  • Kopie der gültigen Beschussbescheinigung(en)
  • Kopie des aktuellen Versicherungsnachweises
  • Lageplan mit eingezeichneten Sicherheitsbereichen

Laut Sächsischem Waldgesetz dürfen brennende und glimmende Gegenstände im Wald sowie im Abstand von weniger als 100 Metern vom Wald nicht weggeworfen oder sonst unvorsichtig gehandhabt werden. Dies gilt auch für die Handhabung von Schwarzpulver, Lunten, Zündmittel u. ä.

Gebühr: 25,00 €

Die Gebühr für bereits genehmigte Böllerschießen, die aufgrund höherer Gewalt (z. B. Unwetter) nicht abgebrannt werden können, hat der Antragsteller trotzdem zu begleichen, da mit der Beantragung eine gebührenpflichtige Amtshandlung ausgelöst wurde.

Feuerwerk

Grundsätzlich dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 in der Zeit vom 2. Januar bis zum 30. Dezember nicht verwendet (abgebrannt) werden, außer wenn sie von einem Erlaubnisinhaber nach § 7 oder § 27 des Sprengstoffgesetzes oder einem Befähigungsscheininhaber nach § 20 dieses Gesetzes abgebrannt werden.

Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 auch am 31. Dezember und am 1. Januar nicht abbrennen.
Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe zu besonders brandempfindlichen Gebäuden und Anlagen im Umkreis von 200 Metern ist verboten.
Die zuständige Behörde kann aus begründetem Anlass Ausnahmen von den Verboten zulassen.
Keine Genehmigung wird für Kleinfeuerwerke aus Anlass von Schuleinführungen erteilt, weil dies bei der Vielzahl von Schuleinführungen an einem Tag zu erheblichen Beeinträchtigungen der Umwelt bzw. der Einhaltung der Nachtruhe führen würde.
Je nach beantragtem Abbrennort des Feuerwerkes werden vor der Erstellung des Genehmigungsbescheides weitere Behörden angehört: 
  • LRA - Untere Naturschutzbehörde
  • LRA - Untere Forstbehörde
  • Landestalsperrenverwaltung.
Bei Sturm und ab der Waldbrandgefahrenstufe 3 ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern untersagt. Im Wald oder in einem Abstand von 100 m vom Wald darf nur mit Genehmigung der Forstbehörde Feuer angezündet, unterhalten oder offenes Licht gebraucht werden. Maßnahmen zur Sicherung des Brandschutzes, wie Bereitstellung geeigneter Löschgeräte und -mittel sind vorzunehmen. Der Antrag zur Durchführung eines Kleinfeuerwerkes ist spätestens 14 Tage vor dem Durchführungszeitpunkt schriftlich einzureichen.
Gebühr: 35,00 € 

Die Gebühr für bereits genehmigte Feuerwerke, die aufgrund höherer Gewalt (Sturm, Waldbrand-gefahrenstufe) nicht abgebrannt werden können, hat der Antragsteller trotzdem zu begleichen, da mit der Beantragung eine gebührenpflichtige Amtshandlung ausgelöst wurde.

 

Die aktuelle und die prognostische Waldbrandgefährdung können täglich unter www.sachsenforst.de abgerufen werden.

Waldbrandgefahrenstufen:

1 - sehr niedrige Gefährdung

2 - niedrige Gefährdung

3 - mittlere Gefährdung

4 - hohe Gefährdung

5 - sehr hohe Gefährdung

Feuerwerk / Böllerschießen - genehmigte Durchführungstermine

Da es immer beliebter wird zu Hochzeiten oder hohen runden Geburtstagen Feuerwerke abzubrennen, diese jedoch mit einer nicht unerheblichen Lärmbelästigung einhergehen, werden ab sofort die genehmigten Durchführungstermine (Datum, Uhrzeit, Ort) auf dieser Webseite veröffentlicht.

Wir möchten mit dieser Verfahrensweise einerseits den besonderen Anlässen gerecht werden, jedoch auch die Anwohner informieren, um eventuelle notwendige Vorkehrungen treffen zu können.

Feuerwerke der Kategorie 2 (Silvesterfeuerwerkskörper) im Gemeindegebiet werden vom Ordnungsamt der Gemeinde Klingenberg genehmigt. Ab Kategorie 3 ist das Landratsamt, Abt. Ordnung und Sicherheit, für Genehmigungen zuständig.

 

Feuerwerk

 

Datum Uhrzeit / Zeitraum Ort
     

 

 

Böllerschießen

 

Datum Uhrzeit / Zeitraum Ort
     

 

 

Fluglaternen und Ballonaufstiege

Flug- oder Himmelslaternen 

Flug- oder Himmelslaternen sind unbemannte Heißluftballone mit einer offenen Flamme und einem Ballon aus Reispapier, bei denen die Luft mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erwärmt wird. Die offene Flamme erwärmt die Luft im Ballon und führt zum Auftrieb. Nach dem Start kann der Betreiber weder die Richtung noch die Höhe des Ballons beeinflusen. Die Himmelslaternen erreichen Flugreichweiten von mehr als 5000 m und Flughöhen bis zu 400 m. Aufgrund des brennbaren Materials und der offenen Flamme besteht die große Gefahr am Landepunkt ein Feuer auszulösen.
Mit Inkrafttreten der Polizeiverordnung der Landesdirektion Dresden zur Verhütung von Gefahren durch Fluglaternen (Fluglaternenverordnung) wird verboten, unbemannte frei fliegende Flugobjekte aufsteigen zu lassen.
Die Gemeinden als Ortspolizeibehörden können auf Antrag Ausnahmen zulassen, wenn keine Bedenken wegen der Gefahr für die öffentliche Sicherheit, insbesondere Brandgefahr, bestehen.
Da diese mögliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit niemals ausgeschlossen werden kann, wird die Gemeinde Klingenberg als zuständige Ortspolizeibehörde Anträgen auf Ausnahmegenehmigung nicht zustimmen.
Ballonaufstiege

Für Massenaufstiege von Kinderballons (mehr als 500 Ballone) ist nach § 16a LuftVO die Einholung einer Flugverkehrskontrollfreigabe bei der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH erforderlich.
Die Freigabe für Ballonaufstiege wird grundsätzlich erteilt, wenn folgende Bedingungen erfüllt bzw. Auflagen eingehalten werden:

  • es steigen weniger als 500 Ballone auf
  • der Aufstiegsort befindet sich außerhalb von Schutzbereichen (wie internationale Verkehrsflughäfen, Regionalflughäfen, militärische Flugplätze)
  • die Ballone werden nicht gebündelt (keine Ballontrauben)
  • zum Befüllen der Ballone wird ein nicht brennbares Gas (z. B. Helium) genutzt
  • es werden keine harten Gegenstände (Holz, Plastik, Metall, Wunderkerzen, Leuchtstäbe, Knicklichter, LED`s.....) in oder an den Ballonen befestigt.

Ballon-Infoblatt (PDF, 25 KB)

 

Die aktuelle und die prognostische Waldbrandgefährdung können täglich unter www.sachsenforst.de abgerufen werden.

Waldbrandgefahrenstufen:

1 - sehr niedrige Gefährdung

2 - niedrige Gefährdung

3 - mittlere Gefährdung

4 - hohe Gefährdung

5 - sehr hohe Gefährdung

Fundsachen

Wer eine verlorene Sache findet und an sich nimmt, hat gemäß § 965 BGB dem Verlierer oder dem Eigentümer oder einem sonstigen Empfangsberechtigten unverzüglich Anzeige zu erstatten.

Kennt der Finder die Empfangsberechtigten nicht oder ist ihm ihr Auftenhalt unbekannt, so hat er den Fund und die Umstände, welche für die Ermittlung der Empfangsberechtigten erheblich sein können, unverzüglich der zuständigen Behörde (Gemeindeverwaltung) anzuzeigen. Ist die Sache nicht mehr als zehn Euro wert, so bedarf es der Anzeige nicht. Eine Herausgabe an den Eigentümer kann nur aufgrund eines Eigentumsnachweises erfolgen.

Sie haben einen Gegenstand in Bus oder Bahn gefunden oder verloren, dann wenden Sie sich bitte direkt an das Fundbüro der entsprechenden Verkehrsbetriebe.

Abgabe und Herausgabe der Fundsache

Fundsachen können während der Öffnungszeiten in unserem Fundbüro sowohl abgegeben als auch abgeholt werden.

Die Abholung der Fundsache kann persönlich oder durch eine bevollmächtigte Person erfolgen.
Ein entsprechender Eigentumsnachweis muss erbracht werden (z. B. Rechnung, Kaufvertrag, Fotos, Seriennummer, SIM-Karten-Nummer, Rahmennummer bzw. Codierung).

Die Verwaltungsgebühr für die Aufbewahrung und Aushändigung an den Verlierer, Eigentümer oder Finder berechnet sich nach dem Wert der Fundsache, jedoch mindestens 5,00 €.

 

Finderlohn

Der Finderlohn ist eine zivilrechtliche Angelegenheit zwischen dem Finder und dem Verlierer.  Die Höhe des Finderlohnes ist entsprechend § 971 BGB geregelt.

 

Verlustanzeige (PDF, 86 KB)

Fundanzeige (PDF, 96 KB)

Fundtieranzeige (PDF, 96 KB)

Antrag Eigentumserwerb (PDF, 52 KB)

Fundtiere
Grundsätzlich ist zwischen Fundtieren und herrenlose Tieren zu unterscheiden.
Fundtiere sind Tiere, die einem Eigentümer ohne dessen Willen abhanden gekommen sind.
Herrenlos ist ein Tier dann, wenn der (bisherige) Eigentümer in der Absicht, auf das Eigentum zu verzichten, den Besitz am Tier aufgibt.
Ein entlaufener Hund, ein entflogener Kanarienvogel etc. sind nicht herrenlos geworden, da der (immer noch) Eigentümer nicht wissentlich und willentlich den Besitz am Tier aufgegeben hat.
Bei Katzen wird sehr häufig zu Unrecht eine Fundtiereigenschaft angenommen. Katzen sind in der Praxis meist herrenlos, wenn sie aufgegriffen werden.
Was tun bei Fundtieren und herrenlosen Tieren:
1. Nicht füttern! Sobald das Tier gefüttert wird, erklärt derjenige die Fürsorge und somit die Übernahme des Tieres.
2. Feststellen, ob das Tier jemandem zuordenbar ist (z. B. durch Halsband, Hundesteuermarke, Tätowierungs-Nummer, Transponder).
3. Wenn es ein Fundtier ist, dann Info an die Gemeindeverwaltung und evtl. Abstimmungen zur Abholung oder Verbringung ins Tierheim.
Bitte die Fundtiere nicht ohne Information der Gemeindeverwaltung selbständig ins Tierheim bringen.  Das Ordnungsamt versucht den Eigentümer des Tieres festzustellen bzw. bemüht sich um eine Vermittlung. Da sich einige Tierfreunde, die Fundtieren ein liebevolles Zuhause geben möchten, auch in der Gemeindeverwaltung melden, können diese auf kurzem Wege vermittelt und eine Überfüllung der Tierheime (z. B. zu Stoßzeiten wie kurz nach Weihnachten) vermieden werden.
Fundtieranzeigen (PDF, 96 KB)
Rechtliche Grundlagen:

Entsprechend der §§ 967 ff. BGB ist die Gemeinde Klingenberg für Fundtiere im Gemeindegebiet zuständig. Für die Unterbringung und Versorgung von Fundtieren wird in der Regel zwischen der Gemeinde und einem Tierheim eine vertragliche Vereinbarung geschlossen.

Ab 1. Januar 2014 arbeitet die Gemeinde Klingenberg mit dem Freitaler Tierheim zusammen.

Gemeindlicher Vollzugsdienst

Gemäß § 80 Abs. 1 Satz 1 Sächsisches Polizeigesetz (SächsPolG) ist die Grundlage dafür geschaffen, dass sich die Gemeinde als Ortspolizeibehörde nach § 64 Abs. 1 Nr. 4 SächsPolG eines gemeindlichen Vollzugsbediensteten für das Gemeindegebiet bedienen kann.
Die Aufgaben des gemeindlichen Vollzugsbediensteten sind in der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Wahrnehmung polizeilicher Vollzugsaufgaben durch gemeindliche Vollzugsbedienstete vom 19. September 1991, geändert durch Verordnung vom 23. August 2001 geregelt und umfassen:

  1. Überwachung des ruhenden Straßenverkehrs
  2. Vollzug von Satzungen, Orts- und Kreispolizeiverordnungen
  3. Vollzug der Vorschriften über die Beseitigung von Abfällen
  4. Vollzug der Vorschriften über das Sammlungswesen
  5. Schutz öffentlicher Grünanlagen, Erholungseinrichtungen, Kinderspielplätze und anderer dem öffentlichen Nutzer dienender Anlagen und Einrichtungen gegen Beschädigung, Verunreinigung und missbräuchliche Benutzung
  6. Vollzug der Vorschriften über das Reisegewerbe und das Marktwesen
  7. Vollzug der Vorschriften über die Sperrzeit und den Ladenschluss
  8. Vollzug der Vorschriften über Sondernutzungen an öffentlichen Straßen
  9. Vollzug der Vorschriften zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden
Lagerfeuer
Das Verbrennen von Grünabfällen / Reisig ist entsprechend der Pflanzenabfallverordnung nicht gestattet. Pflanzliche Abfälle sollen vorrangig auf dem Grundstück, auf dem sie anfallen, verrotten bzw. kompostiert oder in der Biotonne entsorgt werden. Das Verbrennen ist nur ausnahmsweise gestattet, wenn die genannten Entsorgungsvarianten unmöglich bzw. unzumutbar sind.
Generell werden Lagerfeuer von der Ortspolizeibehörde nur als Brauchtums- oder Traditionsfeuer (wie Osterfeuer, Sonnenwendfeuer) genehmigt. Koch- und Grillfeuer mit trockenem unbehandelten Holz in befestigten Feuerstätten oder mit handelsüblichen Grillmaterialien und -geräten bedürfen keiner Erlaubnis.

Je nach beantragtem Abbrennort des Feuers werden vor der Erstellung des Genehmigungsbescheides weitere Behörden angehört:

  • LRA - Untere Naturschutzbehörde
  • LRA - Untere Forstbehörde
  • Landestalsperrenverwaltung.
Das Brennmaterial darf zum Schutz von Tieren frühestens am Tag vor dem Abbrennen aufgeschichtet werden. Es darf nur trockenes, unbehandeltes Holz zum Abbrennen verwendet werden. Das Verbrennen von Abfällen jeglicher Art ist untersagt. Brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Öl dürfen nicht zum Anzünden verwendet werden. Gefahren oder Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft insbesondere durch Rauchentwicklung oder Funkenflug sind auszuschließen. Bei Sturm und ab der Waldbrandgefahrenstufe 3 ist das Abbrennen von Lagerfeuern untersagt. Im Wald oder ein einem Abstand von weniger als 100 m vom Wald darf außerhalb einer von der Forstbehörde errichteten oder genehmigten Feuerstelle nur mit Genehmigung der Forstbehörde Feuer angezündet, unterhalten oder offenes Licht gebraucht werden. Maßnahmen zur Sicherung des Brandschutzes, wie Bereitstellung geeigneter Löschgeräte und -mittel sind vorzunehmen.
Der Antrag für das Abbrennen eines offenen Feuers ist spätestens 14 Tage vor dem Durchführungszeitpunkt schriftlich einzureichen.
Gebühr: 15,00 €
Die Gebühr für bereits genehmigte Brauchtumsfeuer, die aufgrund höherer Gewalt (Sturm, Waldbrand-gefahrenstufe) nicht abgebrannt werden können, hat der Antragsteller trotzdem zu begleichen, da mit der Beantragung eine gebührenpflichtige Amtshandlung ausgelöst wurde.
Die aktuelle und die prognostische Waldbrandgefährdung können täglich unter www.sachsenforst.de abgerufen werden.

Waldbrandgefahrenstufen:

1 - sehr niedrige Gefährdung

2 - niedrige Gefährdung

3 - mittlere Gefährdung

4 - hohe Gefährdung

5 - sehr hohe Gefährdung

 
Lotterien und Ausspielungen / Tombola

Erstreckt sich die geplante Lotterie oder Ausspielung (auch Tombola)

  • nur über das Gebiet eines Landkreises,
  • beträgt der Reinertrag (Gesamtwert der Lose abzüglich der durch Verlosung entstandenen Kosten) mindestens ein Drittel der Entgelte,
  • übersteigt die Summe der für den Erwerb aller Lose zu entrichtenden Entgelte den Betrag von 40.000 EUR nicht,
  • überschreitet der Losverkauf die Dauer von drei Monaten nicht und
  • wird der Reinertrag ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, kirchliche oder mildtätige Zwecke verwendet,

dann fällt die Veranstaltung unter die  Allgemeine Erlaubnis gemäß § 18 des Glücksspielstaatsvertrages in Verbindung mit § 17 Abs. 1 des Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Glücksspielvertrag für die Durchführung von Kleinen Lotterien und Ausspielungen im Freistaat Sachsen (AELott).

Die Kleine Lotterie und Ausspielung muss im vorgenannten Fall fünf Tage vor Beginn im Ordnungsamt nur angezeigt werden. Ein Bescheid dazu wird nicht erteilt. Wird ein oben genannter Punkt nicht erfüllt, ist eine Genehmigung der Landesdirektion Sachsen einzuholen.

Bekanntmachung der LD Sachsen zur Erteilung einer Allgemeinen Erlaubnis für Kleine Lotterien (PDF, 285 KB)

Anzeige Kleine Lotterie / Tombola (PDF, KB)

Öffentliche Veranstaltungen

Die Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung ist dem Ordnungsamt anzuzeigen. Öffentliche Veranstaltungen kennzeichnen folgende Merkmale:

  • Zutritt für Jedermann
  • unbestimmter Teilnehmerkreis
  • in für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumen bzw. unter freiem Himmel
  • öffentliche Werbung

Wir unterscheiden zwischen Veranstaltungen in

  • ständig betriebenen Versammlungsstätten (z. B. Gaststätten, Hotels)
  • nicht ständig betriebenen Versammlungsstätten (Festzelte, Jugendclubs...)

Das Ordnungsamt prüft nach Eingang der Anzeige verkehrs- und immissionsschutzrechtliche Belange sowie Belange der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Der Auflagenbescheid für Veranstaltungen in nicht ständig betriebenen Versammlungsstätten ist kostenpflichtig.

Gebühr:  30,00 €  (für Veranstaltungen in nicht ständig betriebenen Versammlungsstätten)


Anzeige für Veranstaltungen in nicht ständig betriebenen Versammlungsstätten (PDF, 540 KB)

Anzeige für Veranstaltungen in ständig betriebenen Versammlungsstätten (PDF, 540 KB)

 

Private Veranstaltungen

Veranstaltungen im privaten Kreis (z. B. Polterabende, Geburtstagsfeiern) sind nicht anmeldepflichtig. Sie unterliegen jedoch den allgemeinen Bestimmungen des Lärmschutzes (u. a. Nachtruhe von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr) und des Nachbarschaftsrechtes.

 

Plakatierung / Sondernutzung

Für das Anbringen von Plakaten im öffentlichen Verkehrsraum benötigen Sie eine Sondernutzungserlaubnis nach § 18 des Sächsischen Straßengesetzes.
Die Gemeinde Klingenberg erteilt diese für die Gemeinden Klingenberg und Hartmannsdorf-Reichenau.

  • Veranstalter muss auf dem Plakat vermerkt sein (Name, Erreichbarkeit)
  • pro Veranstaltung kann die Anzahl der Plakate je nach Größe des Ortsteiles beschränkt werden
  • Dauer der Plakatierung i. d. R. 14 Tage
  • spätestens 3 Tage nach der Veranstaltung müssen Plakate entfernt sein
  • Größe der Plakate: Format bis A1
  • im Antrag angeben, ob "einfache oder doppelseitige" Anbringung
  • Kopie des Plakates (A4) muss dem Antrag beigefügt sein

Gebühr:  15,00 €

Antrag Plakatierung (PDF, 619 KB)

 

Unzulässig ist das Anbringen von Plakaten:

  • in und an Buswartehallen
  • an Verkehrszeichenanlagen
  •  im Bereich von 10 m vor und hinter Kreuzungen bzw. Einmündungen
  • an Umfriedungen öffentlicher Anlagen
  • an Bäumen

Wenn die Plakate entgegen den Bestimmungen angebracht sind, werden sie auf Kosten des Veranstalters entfernt und nach einer Aufbewahrungsdauer von einer Woche ab Veranstaltungsende entsorgt.
Bei wiederholten Verstößen gegen die Plakatierungserlaubnis wird dem Veranstalter keine weitere Erlaubnis mehr erteilt.

 

Impressumspflicht - auch auf Plakaten

Gemäß § 6 Abs. 1 Sächsisches Gesetz über die Presse (SächsPresseG) müssen auf allen Druckwerken (auch Plakate und Wahlwerbung), die im Geltungsbereich des SächsPresseG erscheinen, deutlich sichtbar Name oder Firma sowie Anschrift des Veranstalters und des Druckers/Verlegers genannt sein.

Ein Verstoß gegen die Impressumspflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar (§ 13 SächsPresseG).

Ruhestörung / Lärm

Ruhezeiten und Angaben zulässiger Lärmpegel sind in verschiedensten Spezialgesetzen geregelt.

Das Bundesimmissionsgesetz in Verbindung mit der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) legt die Nachtruhezeit von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr fest.

Gemäß des Sächsischen Sonn- und Feiertagsgesetzes sind an Sonntagen und den gesetzlichen Feiertagen öffentlich bemerkbare Arbeiten und sonstige Handlungen, die geeignet sind, die Ruhe des Tages zu beeinträchtigen, verboten, soweit nicht aufgrund eines Gesetzes etwas anderes bestimmt ist. Ausnahmen davon sind z. B. Tätigkeiten der gewerblichen Landwirtschaft.

Der Betrieb von Rasenmähern und die damit häufig verbundenen Ruhestörungen sorgen leider in den Sommermonaten immer wieder für Konflikte. Bei diesbezüglichen Lärmbelästigungen durch Nachbarn sollte immer zuerst das Gespräch mit dem Verursacher geführt werden.

Da nachbarrechtliche Streitigkeiten unter das Zivilrecht fallen, ist der Friedensrichter dafür Ihr Ansprechpartner.
Das Ordnungsamt greift nur ein, wenn die öffentliche Sicherheit und Ordnung beeinträchtigt wird.
Soweit sollte es jedoch nicht kommen! Bitte zeigen Sie vorbildliches Verhalten und pflegen Sie die Nachbarschaft – ein freundliches Gespräch über den Gartenzaun kann manchen Streit vermeiden!

Verbrennen von Reisig durch Waldbesitzer
Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Abteilung Forst, als zuständige Untere Forstbehörde weist auf Nachfolgendes hin:
Gemäß § 15 Sächsischen Waldgesetz (SächsWaldG) ist es dem Waldbesitzer gestattet, auf seinem Waldgrundstück Feuer anzuzünden und zu unterhalten. Diese Maßnahme steht im Einklang mit § 18 SächsWaldG (Pflegliche Bewirtschaftung des Waldes) und dient dem Schutz des Waldes vor erheblichen Schädigungen durch tierische und pflanzliche Forstschädlinge (Borkenkäfer).
Es wird darum gebeten, die Gemeinde als Ortspolizeibehörde mindestens zwei Tage vor der geplanten Maßnahme zu informieren. Die Gemeinde entscheidet dann über die Weitergabe dieser Information an die örtlich zuständige Feuerwehr sowie an Nachbargemeinden. Somit ist sichergestellt, dass unnötige (und kostenpflichtige) Einsätze der Feuerwehren unterbleiben.
Ab ausgelöster Waldbrandgefahrenstufe 4 ist das Verbrennen von Reisig untersagt. Bei Waldbrandgefahrenstufe 3 sollten Waldbesitzer die ihnen gemäß § 15 SächsWaldG zuerkannte Privilegierung aussetzen! Der Waldbesitzer hat sich deshalb vor der Durchführung der Maßnahme über die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe zu informieren.
Die aktuelle und die prognostische Waldbrandgefährdung können täglich unter www.sachsenforst.de abgerufen werden.

Waldbrandgefahrenstufen:

1 - sehr niedrige Gefährdung

2 - niedrige Gefährdung

3 - mittlere Gefährdung

4 - hohe Gefährdung

5 - sehr hohe Gefährdung

Versammlungen, Aufzüge, Demonstrationen

Wer die Absicht hat, eine öffentliche Versammlung unter freiem Himmel oder einen Aufzug (auch Festumzug) zu veranstalten, hat dies gemäß § 14 Abs. 1 Sächsisches Versammlungsgesetz spätestens 48 Stunden vor der Bekanntgabe der zuständigen Behörde unter Angabe des Gegenstandes der Versammlung oder des Aufzuges anzuzeigen.

Die Zuständigkeit liegt hierfür bei der Kreispolizeibehörde. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.landratsamt-pirna.de.

Ansprechpartner
Ordnungsamt, Vollzugsdienst, Webseite
Schulweg 1, 01774 Klingenberg OT Höckendorf
035055 680-22
035055 680-99
Tierheim Freital
Kohlenstraße 42, 01705 Freital
0351 6413222
0351 2108455
Kostenfreie Haustier-Registrierung

 

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"Man kann ein Tier nicht vor dem Weglaufen schützen. Aber davor, nicht mehr zurückzukommen."

(Philip McCreight, Leiter TASSO-Zentrale)

Nur jedes dritte Haustier ist registriert und damit im Verlustfall geschützt. Und das, obwohl alle Leistungen von TASSO vollkommen kostenlos sind. Alle anderen vermissten Tiere können im Fall der Fälle nur sehr schwer oder gar nicht an die Besitzer zurückvermittelt werden. Sie landen in Tierheimen, wo sie manchmal viele Tage, Wochen oder sogar Jahre ihr Dasein fristen müssen. Die Kosten für die Unterbringung der unregistrierten Fundtiere belaufen sich hochgerechnet auf 20 Millionen Euro pro Jahr.

Ein lauter Knall, eine läufige Hündin oder einfach nur Orientierungslosigkeit – ein Tier ist ganz schnell weggelaufen. Und irgendwann ist immer das erste Mal. Ohne professionelle Hilfe ist ein Wiederfinden des Tieres reine Glückssache. Eine zentrale Organisation wie TASSO, die rund um die Uhr erreichbar ist und jahrzehntelange Erfahrung hat, organisiert die Rückvermittlung kostenlos und aus einer Hand.

Einzelheiten zur Registrierung und umfangreiche Informationen rund um den Tierschutz erfahren Sie unter  www.tasso.net.

(Quelle: www.tasso.net) 

Aktuelle Fundsachen
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Zu erfragen sind die Fundsachen im Ordnungsamt unter Tel. 035055 680-22 bei Frau Zimmermann.