Colmnitz
Allgemeines

"Colmnitz stellt sich als freundlicher und moderner Ort dar, der sich gern Gäste einlädt" - so beschrieb der Ortsvorsteher den Ort zum Heimatfest im Jahr 2000.
Von Landwirtschaft und vielen kleineren Handwerksbetrieben geprägt, ist Colmnitz ein wichtiger Ortsteil unserer Gemeinde. Am Südrand des Tharandter Waldes gelegen, erstreckt sich das 7,5 km lange Waldhufendorf entlang des Colmnitzbaches. 1348 wurde der Ort urkundlich als Colbenitz erwähnt.
Umgeben von vielen Sehenswürdigkeiten und von einer reizvollen Landschaft ist Colmnitz zu einem interessanten Wohnort geworden.

Wappen der ehemaligen Gemeinde Colmnitz

 

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Beschreibung:

In Silber von schwarzem Pfeil durchstochenes rotes Herz, besteckt mit drei goldbesamten roten Blumen mit grünen Kelchblättern sowie grünen, mit Blättern besetzten Stielen, von denen die beiden äußeren ausgebogen sind.

Buttermarkt

Der Buttermarkt in Colmnitz soll an das große August-Hochwasser im Jahr 2002 erinnern und an ein durch die Flut zerstörtes Wohnhaus.

Dieses Haus, welches ca. 130 Jahre auf dem Grundstück Obere Hauptstraße 20 stand, wurde als Wohn- und Gewerbehaus genutzt. Mehrere Eigentümer des Grundstückes gingen dem Bäcker-Handwerk nach.

Die letzte Gewerbetreibende war eine Butterhändlerin, die von den Bauern die Butter einsammelte und anschließend zweimal wöchentlich nach Dresden brachte. In Erinnerung an diese Butterhändlerin bekam der Gedenkplatz den Namen "Buttermarkt".

Ein kleines Häuschen - eine nachgebaute Feldschmiede, gebaut für ein ehemaliges Heimatfest - sowie Tisch und Bank laden zum Verweilen ein.

Auf einer Gedenktafel kann man den historischen Hintergrund, die fleißigen Helfer des Projektes und die 13 Besitzer / Eigentümer des Grundstückes nachlesen.

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Viadukt

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Ortsansicht

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Auszüge aus der Chronik